
04.12.2025 / Der heutige G-BA-Beschluss ermächtigt Krankenkassen dazu, exklusive Rabattverträge mit Biosmilar-Herstellern abzuschließen. Bei diesen kommt nur das Unternehmen mit dem billigsten Preis zum Zuge. Dies hatte bei Generika zu Abwanderung und Abhängigkeiten geführt. Jetzt fordert die AG Pro Biosimilars ein Verbot dieser Verträge.
Dazu sagt Walter Röhrer, Vorsitzender der AG Pro Biosimilars:
„Der heutige Beschluss führt auf den falschen Weg: Er riskiert die Versorgungssicherheit mit biopharmazeutischen Arzneimitteln in Deutschland. Genau dieser Kostendruck sorgte bei Generika zur Abwanderung der Produktion und einer starken Abhängigkeit von China. “
Mit Blick auf die aktuellen geopolitischen Veränderungen ergänzt Röhrer:
„Der Beschluss kommt zur Unzeit. China will bei Biopharmazeutika Weltmarktführer werden – und wir schaffen neue Hürden für Biosimilar-Unternehmen in Deutschland und Europa? Das passt nicht zusammen. Die Politik muss jetzt aktiv werden und durch ein Gesetz das Schlimmste verhindern. Exklusive Ausschreibungen sind nicht mehr zeitgemäß und müssen verboten werden. Darüber müssen wir im Pharmadialog sprechen.“
Was Biosimilars-Hersteller zur Regelung sagen, sehen Sie in diesem Film:
Darum steht der Biosimilar-Standort auf der Kippe
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