Kategorie: Grafik des Monats
Hohe Entwicklungskosten für Biosimilars
Mit bis zu 300 Millionen Euro übersteigen die Entwicklungskosten von Biosimilars die Kosten für den Nachbau eines patentfrei gewordenen chemischen Arzneimittels um das 60-fache.
Wie komplex sind biologische Arzneimittel?
Biologische Arzneimittel bestehen aus tausendfach gefalteten Protein-Ketten, entwickelt aus lebenden Zellen. Die Herstellung ist daher aufwändiger und teurer.
Verschenkte Potentiale: Durch Biosimilars wären noch mehr Einsparungen möglich
1.4 Milliarden Euro bezahlen die Krankenkassen zu viel, weil nach Patentablauf nicht für alle Biopharmazeutika sofort Biosimilars zur Verfügung stehen.
Biosimilars: Zu viele Importe
Biopharmazeutika sollten möglichst nicht importiert werden. Denn lange Lieferwege könnten deren Sicherheit gefährden. Aber: Fast zehn Prozent aller in Deutschland verabreichten Biosimilars sind Importprodukte.
Biosimilars: Neue Abhängigkeiten drohen
Noch wird gut die Hälfte der in der EU zugelassenen Biosimilars in Europa gefertigt. Doch seit 2010 ist der Anteil asiatischer Biosimilar-Produzenten massiv angestiegen.
Biosimilars: Millionen-Sparer in Gefahr
Die Existenz von Biosimilars bedeutet hohe Einsparungen für die europäischen Gesundheitssysteme.
So teuer ist die „Biosimilar-Lücke“
Immer weniger Biosimilars in der Pipeline bedeutet eine "Biosimilar-Lücke" von 15 Mrd. Euro, die auf die europäischen Gesundheitssysteme zukommen.
Biosimilar-Markt: Bereits fast vollständig reguliert
Wird der Kostendruck politisch noch weiter verschärft, befeuert das bei den Biosimilars eine ähnliche Entwicklung wie bei den Generika.
Lasst die Biosimilars wachsen!
Zum Wachsen brauchen Biosimilars Platz und wenig Regulierung. Die aktuelle Entwicklung läuft dem zuwider.
Unfaire Doppelbelastung: Gibt es bald weniger Biosimilar-Hersteller am Markt?
Seit dem 1.6.2024 droht eine gefährliche Doppelbelastung: Pharmazeutische Unternehmen unterliegen nicht nur der Hilfstaxe, sondern auch einem Rabattvertrag.