Pro Biosimilars - nachhaltige Gesundheitsversorgung

Nachhaltige Arzneimittelversorgung

Künftig werden mehr und mehr biopharmazeutische Arzneimittel ihren Patentschutz verlieren. Dann können Biosimilars für die Versorgung bereitgestellt werden.  Sie erweitern das Therapiespektrum des Arztes: Ärzte können dank Biosimilars erstmals auch bei den Biopharmazeutika auf absolut gleichwertige Arzneimittel zurückgreifen.

So laufen im Jahr 2015 mit einem Umsatzvolumen von 1,34 Mrd. Euro mehr biopharmazeutisch hergestellte Arzneimittel aus dem Patent als die bisher üblichen chemisch synthetisierten. Das betrifft vor allem die sogenannten monoklonalen Antikörper, die Patienten viele neue Behandlungsmöglichkeiten bieten.

Im Herbst 2013 hat die europäische Zulassungsbehörde EMA mit Infliximab den ersten biosimilaren monoklonalen Antikörper zugelassen. Seit Februar 2015 steht dieser den Ärzten nun auch in Deutschland als Behandlungsoption in den Indikationen Rheumatoide Arthritis, Psoriasis und Morbus Crohn zur Verfügung.

Aber auch die Finanzierbarkeit der Arzneimittelversorgung hängt in Zukunft ganz maßgeblich davon ab, dass nach dem Ende des Patentschutzes der Biopharmazeutika der Weg für Biosimilars frei ist.

Daher müssen die heutigen Benachteiligungen, die Biosimilars im Regulierungsdschungel des Gesundheitssystems erfahren, aus dem Weg geräumt werden.