Biosimilarhersteller Gedeon Richter neu bei der AG Pro Biosimilars

Die Arbeitsgemeinschaft Pro Biosimilars wächst weiter. Zum 1. März 2016 wird die Gedeon Richter Pharma GmbH Teil der Arbeitsgemeinschaft Pro Biosimilars.

„Gedeon Richter ist ein aktives Mitglied der European Biosimilars Group und engagiert sich somit bereits auf europäischer Ebene pro Biosimilars. Wir freuen uns, dass wir nun auch im Rahmen der Arbeitsgemeinschaft Pro Biosimilars zusammenarbeiten, um die Rahmenbedingungen für Biosimilars in Deutschland nachhaltig zu gestalten“, so Dr. Andreas Eberhorn, Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft Pro Biosimilars.

„Biosimilars können einen wichtigen Beitrag leisten, um den bedarfsgerechten Zugang der Patientinnen und Patienten zu modernen biopharmazeutischen Arzneimitteln und eine bezahlbare Versorgung zu ermöglichen. Dazu braucht es jedoch faire und nachhaltige Wettbewerbsbedingungen. Für diese Ziele wollen wir gemeinsam mit den anderen Teilnehmern der AG eintreten“, sagte Tibor Horváth, Geschäftsführer der Gedeon
Richter Pharma GmbH.

Gedeon Richter Plc. mit Hauptsitz in Budapest, Ungarn, ist eines der größten pharmazeutischen Unternehmen Zentralosteuropas. Mit dem Geschäftsbereich Gynäkologie ist Gedeon Richter auch auf dem westeuropäischen Markt vertreten. Im Jahr 2015 erzielte Gedeon Richter einen Konzernumsatz von etwa 1,2 Milliarden EUR (1,4 Milliarden USD) und erreichte einen Börsenwert von 2,3 Milliarden EUR (2,7 Milliarden USD). Das Produktportfolio umfasst viele wichtige Therapiebereiche, darunter Gynäkologie, Erkrankungen des Zentralnervensystems (ZNS) und des Herz-Kreislauf-Systems. Das Unternehmen verfügt über die größte Forschungs- und Entwicklungsabteilung in Zentralosteuropa; das Forschungsprogramm fokussiert auf Erkrankungen des ZNS. Aufgrund seiner allgemein anerkannten Steroidchemie-Expertise spielt Gedeon Richter eine bedeutende Rolle im Bereich der Frauengesundheit weltweit. Zunehmend rückt die Entwicklung von Biosimilar-Produkten in den strategischen Fokus von Gedeon Richter.

Für weitere Informationen besuchen Sie bitte: www.gedeonrichter.de

 

 

Open-House-Verträge behindern Biosimilars

Nach Infliximab hat jüngst mit Etanercept ein zweiter biosimilarer Antikörper die Zulassung in Europa erhalten. Biosimilars könnten also in absehbarer Zeit Preiswettbewerb auslösen. Erste Krankenkassen haben aber, sogar noch vor dem Markteintritt des Etanercept-Biosimilars, Open-House-Verträge mit dem Erstanbieter abgeschlossen, obgleich sich diese in der Versorgungspraxis als Bremse für Biosimilars erweisen. Eine Reihe weiterer Kassen haben entsprechende Ausschreibungen bekanntgegeben.

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In der Publikation „Versorgungsfokus Chronisch-Entzündliche Darmerkrankungen“ wird über einige grundlegende Aspekte der Biosimilars, deren Chancen für die Versorgung der Patientinnen und Patienten und insbesondere über deren Einsatz zur Behandlung von Morbus Crohn und Colitis ulcerosa informiert.