Pro Biosimilars - Kostenvorteil

Kostenvorteil

Biopharmazeutika – also biotechnologisch hergestellte Arzneimittel – sind Mittel der Wahl bei der Behandlung vieler schwerer Erkrankungen.

Allerdings sind patentgeschützte Biopharmazeutika auch besonders teuer und die Krankenkassen verwenden einen großen Teil ihrer Arzneimittelausgaben dafür.

Der Patentablauf öffnet hier ein Fenster: Endet der Patentschutz, können Biosimilars für die Patientenversorgung bereitgestellt werden. Dies führt in Folge zu mehr Wettbewerb und sinkenden Preisen bei den Biopharmazeutika. Denn die bisherigen Erfahrungen mit den in Deutschland verfügbaren Biosimilars zeigen, dass sie deutlich günstiger als die ehemals patentgeschützten Biopharmazeutika sind.

Der Preisunterschied zwischen einem Biosimilar und dem Erstanbieterpräparat ist jedoch nicht so groß wie der zwischen einem Generikum und dem Erstanbieterpräparat. Der Grund: Biosimilars werden in aufwendigen biotechnologischen Verfahren hergestellt. Das bedeutet für die Unternehmen enorm hohe Investitionen für die Entwicklung der Biosimilars, für klinische Studien, in denen ihre Wirksamkeit nachgewiesen wird, für die Sicherung höchster Qualität in den Hightech-Produktionsprozessen, bis hin zur Zulassung durch die Europäische Zulassungsbehörde (EMA).

Biosimilars bieten den Patienten einen kostengünstigeren und damit nachhaltigen Zugang zu diesen hochmodernen Arzneimitteln und ermöglichen eine auch künftig bezahlbare Arzneimittelversorgung.